FDP fordert: Keine Eskalation der Gewalt in Celle

Aus Anlass der Auseinandersetzungen zwischen ezidischen und moslemischen Glaubensangehörigen appellieren die FDP Fraktionsvorsitzende Jutta Krumbach und ihr Stadtratskollege Joachim Falkenhagen an die unmittelbar Beteiligten zu einem Miteinander zurückzufinden und sich an das hier in Deutschland geltende Grundgesetz zu erinnern.

„Wir lehnen diese Form der gewalttätigen Auseinandersetzungen grundsätzlich ab. Die derzeitige Eskalation von Gewalt in Celle gefährdet die Freiheit in Deutschland für alle Bürgerinnen und Bürger,“ so Jutta Krumbach (FDP).

„Wir, die FDP in Stadt und Landkreis Celle fordern daher, dass diejenigen, die sich an dieser Form der Gewalt beteiligen, aufs Härteste bestraft werden. Gleichzeitig ist deren Aufenthaltsstatus zu überprüfen, eine Ausweisung ist hierbei nicht ausgeschlossen,“ so Krumbach und sagte weiter: „Wer die Freiheit der Menschen in diesem Land gefährdet, gehört hier nicht her. Alle diejenigen, die in Deutschland auf Grund einer Aufenthaltsgenehmigung oder sonstigen Gründen sind und die Grundrechte unseres Rechtsstaates missachten, müssen sofort in ihre Herkunftsländer ausgewiesen werden. Alle anderen sind nach den geltenden Gesetzen zu bestrafen.“

„Auseinandersetzungen auf der Straße lösen keine Probleme sondern schaffen sie und bringen Unsicherheit für alle Beteiligten mit sich“, erklärte Falkenhagen. Der einschreitenden Polizei dankten beide für ihr überlegtes Handeln. „Es ist Aufgabe der Polizei für Freiheit und Sicherheit zu sorgen. Diese Aufgabe wird sie auch weiterhin wahrnehmen, weil unsere Gesellschaft derartige unzivilisierte Auseinandersetzungen nicht akzeptiert“, sagte Falkenhagen.

  •  Polizei Celle
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