Das Bomann-Museum zeigt:

 

Aktueller denn je der Antikriegsfilm „Wege zum Ruhm“ von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1957. Heute um 19:00 Uhr im Bomann-Museum.

Nach „Westfront 1918“ folgt im Kino des Museums nun eine weitere Filmvorführung zur Thematik Erster Weltkrieg. „Wege zum Ruhm“ entstand 27 Jahre später und erzählt das Geschehen aus der Perspektive französischer Soldaten. Seine Intention ist sehr ähnlich, denn der Film betont schonungslos die Entmenschlichung und auch die menschliche Verantwortung für das Grauen des Krieges. Colonel Dax, gespielt von Kirk Douglas, wiederstrebt es, die ihm unterstellten Soldaten sinnlos zu opfern. Er agiert dabei als Gegenspieler zu Général Mireau, der in den Soldaten nur Schachfiguren sieht und für den die eigene Karriere im Vordergrund steht.Obwohl es sich um eine amerikanische Produktion handelt und die Handlung in Frankreich spielt, fand ein großer Teil der Dreharbeiten in Deutschland statt, unter anderem im Schloss Schleißheim bei München. Hier wurde der Film 1957 auch uraufgeführt. In Großbritannien und der Schweiz war „Wege zum Ruhm“ wegen seiner Botschaft bis in die 1970er Jahre verboten. Auch Frankreich verbot ihn während des Algerienkrieges, und in Berlin versuchten französische Soldaten, seine Premiere zu stören.

Eintritt inkl. kleinem Catering: 8,50 EUR
Die Teilnehmerzahl ist auf 65 Personen beschränkt, Altersfreigabe ab 12 Jahre
Kartenreservierung unter Tel. 05141/12544 oder 05141/12372