Montag: Start einer Kinoreihe

In Kooperation mit dem Kino achteinhalb wird das Onkologische Forum Celle, das in der Stadt und im Landkreis kostenfrei Krebsberatung und einen Ambulanten Palliativdienst anbietet, künftig vierteljährlich ausgesuchte Filme zeigen. Im gemütlichen Kinosaal des „achteinhalb“ werden dabei Themen rund um die Erkrankung aufgegriffen, die viele sofort mit dem Tod zusammenbringen. „Wir zeigen Filme über den Wert des Lebens. Zum Leben gehört auch das Sterben. Daneben aber beschert es uns die skurrilsten Geschichten, die das Leben so liebenswert machen. Im Anschluss laden wir die Gäste ein, sich mit uns zu unterhalten“, so Presseprecher Fritz Gleiß, der die Reihe initiierte.

Den Auftakt macht am Montag, dem 10.11., um 19.30 h der niederländische Spielfilm „Simon“. Die gut 100 Minuten lange Geschichte einer Freundschaft entstand 2004 unter der Regie von Eddy Terstall.

14 Jahre, nachdem die Freundschaft zwischen dem heterosexuellen Barbesitzer Simon und dem schwulen Zahnarzt Camiel zerbrach, treffen sich die beiden wieder. Der Kneipier leidet unheilbar an einem Gehirntumor, der Zahnarzt und sein Lebenspartner nehmen sich seiner an, während Simon sein Leben und Ableben ordnet. Der kunstvoll inszenierte, von brillanten Darstellern getragene Film erzählt mit tragikomischen Tönen von der Schwulen-Ehe, von Drogenkonsum, Krebs und Sterbehilfe und öffnet einen satirischen Blick auf die holländische Gesellschaft, die sich bei aller Freizügigkeit ihre Spießer und Vorurteile bewahrt hat. Ein Drama der großen Gefühle, das Mut macht, soziale, kulturelle und psychologische Grenzen zu überwinden. Sehenswert.

Montag, 10.11., 19.30 h, Kino achteinhalb auf dem Gelände der CD-Kaserne (Hannoversche Str. 30e), Gebäude 11. Eintritt 4 €, ermäßigt 2 €. Einlass ab 19 h, im Anschluss stehen MitarbeiterInnen des Onkologischen Forums für Gespräche zur Verfügung. Mehr Infos? www.onko-forum-celle.de

  •  Onkologisches Forum Celle e. V.