Studierende aus 25 Ländern informieren sich über den Landkreis

Auf Einladung des Landkreises besuchten Studierende der Fachhochschule für „Interkulturelle Theologie“ Hermannsburg (FIT) in dieser Woche die Kreisverwaltung in der Trift. Begleitet wurde die 38-köpfige Gruppe von ihren Dozenten Prof. Dr. Wilhelm Richebächer (Professur: Systematische Theologie in interkultureller Perspektive) und Prof. Dr. Andreas Kunz-Lübcke (Biblische Hermeneutik in interkultureller Perspektive) und Dr. Ulrike Schröder (Religionswissenschaft und interreligiöse Begegnung).

Ulrike Brinken, beim Landkreis Ansprechpartnerin für Integration und Migration, begrüßte die Delegation. Die Besucher wurden von Kreisarchivar Rainer Voss über Geschichte, Strukturen und Aufgaben des Landkreises und seiner Verwaltung informiert. Anschließend nutzten sie die Gelegenheit, um intensiv nachzufragen und Erfahrungen auszutauschen. Eine Führung über das Kreisgelände mit Erläuterungen zur Geschichte der einzelnen Gebäude rundete den Besuch ab.

Und auch Landrat Klaus Wiswe ließ es sich nicht nehmen, die Delegation willkommen zu heißen. Mit der für sie so wichtigen Frage der Anbindung der Fachhochschule an den öffentlichen Nahverkehr waren die Gäste nach Celle gekommen. Hocherfreut konnten sie nunmehr aus erster Hand erfahren, dass sich für sie nach der Neuvergabe des Busverkehrs die Anbindung an den Bahnhof Unterlüß und damit auch die Anbindung an den Großraumverkehr Hannover ab dem Frühjahr 2015 merklich verbessern wird. „Das trägt auch zur Attraktivität des Standortes Hermannsburg bei“, so Wiswe.

Die FIT ist aus dem Missionsseminar Hermannsburg hervorgegangen und hat ihren Betrieb im Oktober 2012 aufgenommen. Sie ist eine staatlich anerkannte Einrichtung des Evangelisch-lutherischen Missionswerks in Niedersachsen. Gegenwärtig studieren dort 79 Frauen und Männer aus 25 Ländern (Ägypten, Äthiopien, Bangladesch, Botswana, China, Deutschland, Elfenbeinküste, Ghana, Hongkong, Indien, Indonesien, Kamerun, Kenia, Myanmar, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Russland, Slowakei, Südafrika, Südkorea, Tansania, Türkei, USA und Zimbabwe). Im achtsemestrigen, berufsbegleitenden B.A.-Studiengang „Interkulturelle Theologie, Migration und Gemeindeleitung“ sind gegenwärtig 22 und im sechssemestrigen B.A.-Studiengang „Missionswissenschaft und Internationale Diakonie“ 16 Studierende eingeschrieben. Den gemeinsam mit der Universität Göttingen durchgeführten viersemestrigen Masterstudiengang „Intercultural Theology“ studieren momentan 41 Personen. Von den 79 Studierenden sind 27 weiblich. 20 von ihnen haben die deutsche Staatsangehörigkeit, 59 kommen aus dem Ausland. Insgesamt haben 38 Studierende neu das Studium begonnen, davon 16 weibliche.

  •  Landkreis Celle

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