Positiver Mehrwert: Mobile Fahrradwerkstätten – Hilfe zur Selbsthilfe

Wenn ein Fahrrad echte Mängel aufweist, ist der Weg zum Fahrradhändler mit seiner Werkstatt das Pflichtprogramm. Wenn es aber darum geht, Kindern und Jugendlichen ein verkehrssicheres Fahrrad zu ermöglichen, deren Eltern keine Möglichkeiten haben, kleinere Mängel an Licht oder Bremsen selbst zu beheben, kommen Fahrradwerkstätten, wie es sie in unterschiedlichster Form in mehreren Stadtteilen gibt, in Frage. So haben jüngst in den Stadtteilen Vorwerk und Neustadt-Heese mobile Fahrradwerkstätten mit den dortigen Stadtteilmanagements stattgefunden, die gemeinsam mit den Kontaktbeamten der Polizeiinspektion Celle betreut wurden. Das ganze startete unter dem Motto „Wer will mitmachen und sein Fahrrad reparieren?“ – hiermit warben die Akteure für diese Aktion und wollten möglichst viele Kinder und Jugendliche ansprechen und dazu motivieren ihr Fahrrad verkehrssicher zu machen.

Im Vordergrund dieses Vorhabens stand der Gedanke der Hilfe zur Selbsthilfe. Unter Mithilfe verschiedenster Partner von Kirche, Schule und Bundespolizei wurden Kinder und Jugendliche dazu angeleitet, selbständig ihre Fahrräder in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen. Eltern, die ihre Kinder an dieser Aktion begleitet haben, nahmen sich dabei selbst in die Pflicht, unterstützen und sorgten so für die Sicherheit der Fahrräder ihrer Kinder. Den Kindern und Jugendlichen stand alles frei zur Verfügung. Jedoch konnte nicht immer in allen Fällen geholfen werden. Einige defekte Fahrräder waren dann doch ein Fall für den Fahrradhändler. Mit Unterstützung der ansässigen Fahrradläden konnten die Kinder und Jugendlichen in den darauf folgenden Tagen mit einem Rabattgutschein ihr Fahrrad vorbei bringen und reparieren lassen. Bemerkenswert war, dass an allen Orten mit viel Elan einander geholfen wurde. Es wurde Rücksicht genommen und es waren rund um gelungene Veranstaltungen.

  •  Polizei Celle
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