Sternsinger zu Gast beim Landkreis Celle:

„Segen bringen, Segen sein“

In guter Tradition waren die jungen Sternsinger der katholischen Gemeinde St. Ludwig aus Celle am 5. Januar wieder zu Gast in der Kreisverwaltung. Über der Eingangstür zum Kreistagssaal in der Trift schrieben die Mädchen und Jungen die Segensbitte „20*C+M+B*15“. „C+M+B“ steht für „Christus mansionem benedicat“: Christus segne dieses Haus. Damit soll der Segen Gottes auch auf das Kreishaus und seine Mitarbeiter herabgerufen und sie vor Unglück geschützt werden. Schon seit 1991 überbringen die Sternsinger um den Dreikönigstag herum mit ihren Liedern und einer kurzen Andacht dem Landkreis die Botschaft des Kindes von Bethlehem.

Empfangen wurde die von Pater Andreas Tenerowicz begleitete Gruppe von Kreisrat Gerald Höhl. Mit den Worten „Vielen Dank, dass ihr gekommen seid. Vielen Dank für die guten Wünsche. Die können wir immer gut gebrauchen. Vielen Dank, dass die Tradition sich weiter hält“, begrüßte Höhl die Sternsinger ganz herzlich.

Der Brauch, von Haus zu Haus zu ziehen, geht in Deutschland zurück bis in das 16. Jahrhundert. In diesem Jahr steht das Dreikönigssingen des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – Gesunde Ernährung für Kinder aus den Philippinen und weltweit“. Die St. Ludwig-Gemeinde ist eine von etwa 12.000 Pfarrgemeinden in ganz Deutschland, die sich an der Aktion beteiligen. Mit einer Spende und etwas Schokolade in der Tasche zogen die Sternsinger schließlich weiter, um ihre Botschaft auch anderen Orts zu verbreiten.

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