Wie macht man Häuser „marderdicht“?

Foto PM03 15 Steinmarderabwehrseminar kl.

Foto PM03 15 Steinmarderabwehrseminar kl.Seminarangebot der Aktion Fischotterschutz e. V.

Am Donnerstag, dem 26. März 2015, bietet die Aktion Fischotterschutz im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel ein Seminar zur Problematik der Schäden durch Steinmarder an. Denn immer häufiger werden Klagen darüber geführt, das Steinmarder Dachböden bewohnen oder in Motorräumen Kabel zerstören. Auf diesem Seminar soll Fachleuten aus den Bereichen Bauhandwerk, Architektur und Dachdeckerei die Möglichkeit geboten werden, sich über die

Biologie des Steinmarders zu informieren und Abwehrmethoden zu besprechen. Aber auch Naturschützer, Behördenvertreter und Jäger sind hierzu herzlich eingeladen.

„Die eigentliche Ursache der Schäden durch Steinmarder auf Dachböden sind weniger die Tiere selbst, als unser Unvermögen, marderdichte Häuser zu bauen“ nimmt Dr. Hans-Heinrich Krüger die Marder in Schutz. Insofern soll das Seminar Fachleute aus der Baubranche auf das Problem aufmerksam machen und Wege aufzeigen, wie sich die Marderprobleme in Zukunft vermeiden lassen. Kein Bauherr sollte ein Haus akzeptieren, in dem nach wenigen Jahren durch Steinmarder Schäden in Höhe von vielen tausend Euro verursacht werden. Im Nachhinein ist die Abwehr dieser Schäden deutlich aufwendiger. Umso wichtiger ist eine Bauweise, die Steinmarder als Mitbewohner von vornherein ausschließt. Hierzu muss aber die Lebensweise der Tiere und ihre körperliche Leistungsfähigkeit bekannt sein.

Die Kosten für die eintägige Veranstaltung betragen 120 €. Interessenten können sich bis zum 7. März 2015 bei der Aktion Fischotterschutz e.V., OTTER-ZENTRUM, 29386 Hankensbüttel, Tel. 05832-980824, E-Mail: h.krueger@otterzentrum.de, anmelden.


  • Mark Ehlers

 

 

Das Örtliche - Die Auskunft für Ihren OrtDas Örtliche - Die Auskunft für Ihren Ort