Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon

RH1609-0040

RH1609-0040Das Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon bietet als das erste 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt rund um die Uhr Begegnungen mit zeitgenössischer Kunst. Am Tag geschieht dies ganz klassisch im Innenraum, bei Nacht jedoch entdecken Besucher internationale Lichtkunst von außen beim Rundgang um das Gebäude. Die Fassade folgt einfachen Gestaltprinzipien, die im Dialog mit dem Altbau des Bomann-Museums stehen. Die gleichmäßig reflektierenden Oberflächen aus Klar- und Weißmattgläsern lassen die Umgebung in Abhängigkeit von Licht und Witterung widerscheinen. Nachts löst sich der Baukörper von der Umgebung und wird mit seinen wechselnden Licht- und Stimmungsbildern zur Skulptur.

 

Zitat Prof. Grabenhorst zur Bedeutung:

„Unsere Leitidee, einen Kristall für Celle zu schaffen, der mit seiner immensen Strahlkraft sogar bis zu den internationalen Metropolen Italiens und Spaniens leuchtet, ist aufgegangen. Wir haben ein Gebäude für ein 24-Stunden-Museum geschaffen, das mit dem Faktor Zeit spielen kann und vom ruhigen Baustein in historischer Umgebung zum leuchtenden Objekt im öffentlichen Raum Veränderung findet. In seiner Konzeption vermittelt es zwischen Museum und Stadt und steht in einem spannungsvollen Dialog zwischen moderner Kunst und öffentlichem Raum. Es ist sehr erfreulich zu verfolgen, dass die Leuchtkraft unseres Kristalls für Celle noch lange nicht am Ende ist – sie nimmt von Jahr zu Jahr zu!“

 

Büroinformationen:

Das mehrfach ausgezeichnete Architekturstudio ahrens & grabenhorst architekten stadtplaner BDA im Zentrum Hannovers beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der Stadt, den Häusern und ihrer Gestalt. Überregionale Bekanntheit erlangte die Studiogemeinschaft unter anderem durch den Umbau und die Erweiterung des Ostfriesischen Landesmuseums in Emden, den Erweiterungsbau des Kunstmuseums in Celle und den Bau der Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde in Hannover, für den sie 2010 mit dem Niedersächsischen Staatspreis ausgezeichnet wurde. Die Studiogemeinschaft wurde 1994 von Prof. Gesche Grabenhorst und Roger Ahrens gegründet und genießt seit langem den Ruf architektonischer

Exzellenz. In ihren Projekten verbinden sich eine klare Formensprache mit hoher gestalterischer Qualität und Kostenbewusstsein. Ökologische, soziale und ökonomische Aspekte fließen gleichberechtigt in alle Phasen eines Projektes. Eine transparente Kommunikation und Dialogfähigkeit sind die Grundlage der Arbeit. Im interdisziplinären Expertenteam des Studios kooperieren Architekten, Ingenieure, Gestalter, Modellbauer und Lichtplaner, Kulturwissenschaftler und Historiker. Projektbezogen werden Planungsteams mit Fachingenieuren, Landschaftsarchitekten und Ausstellungsmachern gebildet.

 

  •  Ahrens Grabenhorst.
Das Örtliche - Die Auskunft für Ihren OrtDas Örtliche - Die Auskunft für Ihren Ort