Welpen richtig schützen

Fotolia 72069579 M

Fotolia 72069579 MManche Hunde- und Katzenwelpen müssen bereits in ihren ersten Lebenswochen so einiges durchmachen. Jedes vierte Jungtier ist mit Kokzidien, einzelligen Darmparasiten, infiziert.
Oft konnten die Forscher Mischinfektionen mit beiden Parasiten feststellen. Im Gegensatz zu ausgewachsenen Tieren ist das Immunsystem von Welpen noch nicht voll ausgereift. Das ist ein Grund, weshalb Jungtiere nicht nur öfter unter Darmparasiten zu leiden haben, sondern warum Infektionen bei ihnen meist einen schwerwiegenderen Verlauf nehmen können. Generell unterliegen Welpen einem höheren Risiko für einen Wurmbefall. Denn Spulwurmlarven können bereits im Mutterleib auf die Jungen übergehen. Nach der Geburt

besteht die Gefahr einer Übertragung von Larven über die Muttermilch. Während ein Wurmbefall häufig symptomlos verlaufen kann, verursacht ein Befall mit Kokzidien oft schwere Durchfälle. Unbehandelt können Welpen rasch austrocknen und schlimmstenfalls sogar sterben. Kokzididieninfektionen greifen rasch um sich, da diese Parasiten mit dem Kot in die Umwelt gelangen.
Gerade in Zuchten, Gruppenhaltungen oder Würfen kommen andere Tiere so leicht mit dem Parasiten in Kontakt und erkranken daran. Demgegenüber bleibt ein Wurmbefall oft unbemerkt. Um die Gesundheit von Hunde- und Katzenwelpen zu erhalten, ist es sinnvoll, diese ab der zweiten Lebenswoche regelmäßig zu entwurmen.

  •  spp-o
Das Örtliche - Die Auskunft für Ihren OrtDas Örtliche - Die Auskunft für Ihren Ort