Fremde: Flüchtlinge und Vertriebene 1945-1949 und heute

Nachkriegszeit

Ein genauer Blick auf die erzwungenen Völkerwanderungen im Zuge des Zweiten Weltkriegs, auf den Umgang mit den displaced persons, den Flüchtlingen und Vertriebenen im Deutschland der Jahre nach der Zerschlagung des nationalsozialistischen Regimes kann auf manchen Ebenen Erhellendes auf die gegenwärtigen realen und propagierten Probleme der Flüchtlingsbewegungen nach und in Europa bewirken.

Wir werden zurückblicken in eine Zeit, da das Ankommen entwurzelter Menschenmassen tatsächlich eine reales gesellschaftliches Problem darstellte, in eine Zeit als Politik, Verwaltung und Bevölkerung riesige Anstrengungen unternahmen, Flüchtlinge und Vertriebene aufzunehmen und ihnen die Integration anzubieten.

Wir werden dabei nicht darüber hinwegsehen, welchen Ressentiments und Vorurteilen den Fremden begegneten, welchen bürokratischen Hürden und manch zwischenmenschlichen Schikanen sie ausgesetzt waren, dass es neben viel Menschlichkeit auch manch Anfeindung und tiefen Ablehnung gegeben hat.

Dr. Peter Schyga ist freiberuflicher Historiker und forscht zurzeit im Auftrag der Stadt Goslar über die Nachkriegsgeschichte der Stadt. Zudem ist er als Referent des „Vereins Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover“ tätig. Dozent: Dr. Peter Schyga

  • Dienstag, 13. September
  • Fremde: Flüchtlinge und Vertriebene 1945-1949 und heute
  • 18:30 Uhr
  • VHS-Vortrag zur Problematik der Flüchtlingsströme. Kosten: 10 Euro.
  • Treffpunkt: Trift 17, Raum 3
  • Anmeldung: www.vhs-celle.de oder VHS Celle, Trift 20, 29221 Celle, Kurs CE1103

Quelle: VHS Celle

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