Fernweh: Neue Chancen für junge Weltentdecker, die 2017 Auslandserfahrungen sammeln wollen

Austausch 2016(c) Deutsche Stiftung Völkerverständigung

Breite Palette von Schüleraustausch, Sprachreise bis Auslandsstudium – viele Finanzierungshilfen. Immer mehr Schülerinnen, Schüler und Abiturienten in Norddeutschland haben Fernweh. Sie wollen ins Ausland gehen, andere Länder und Kulturen erleben und etwas für ihre Sprachkenntnisse tun. In der achten, spätestens neunten Klasse wächst das Interesse am Schüleraustausch. Das Ziel ist zumeist der Klassiker: ein „High School“-Aufenthalt in den USA.

Viele Jugendliche und ihre Familien sehen bei näherer Betrachtung: Es gibt viele weitere Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte. Die Alternativen bieten ebenfalls spannende Erfahrungen und Möglichkeiten zur Kostenersparnis und zur Abstimmung auf den individuellen Schul- und Bildungsweg.

„Wohin soll es gehen?“ steht am Anfang der Überlegungen für den Schüleraustausch. Die ganze Welt lockt: Schüler und Abiturienten können heute in rund 50 Ländern Auslandserfahrungen sammeln und etwas für ihre Bildung tun. Oft beginnt die Suche mit der Frage, wann der Auslandsaufenthalt am besten in die Schullaufbahn passt. Die intensivste Erfahrung, der Schüleraustausch, ist nur während der Schulzeit möglich. Sprachreisen, Freiwilligendienste, Au Pair oder Work and Travel kann man nach der Schulzeit angehen. Neuerdings wird es für Abiturienten auch attraktiver, nach dem Schulabschluss ein Schnupperstudium an einem College oder einer internationalen Universität zu verbringen. Stipendien können die Finanzierung des Auslandsaufenthaltes wesentlich erleichtern.

Wichtig ist die Festlegung der Sprache, die man im Ausland (besser) lernen will. Neben den englischsprachigen Ländern lohnt ein Blick auf Südamerika, Asien und Europa. Hier kann man spannende kulturelle Erfahrungen machen, eine „ausgefallene“ Sprache lernen – und oft viel Geld sparen. Die nächste Frage betrifft die Auswahl des Anbieters, die von der Beratung im Vorfeld über die Organisation der Reise bis zur Betreuung vor Ort zum Gelingen des Auslandsaufenthaltes beitragen kann.

Wer im Jahr 2017 ins Ausland will, sollte jetzt starten, damit die Zeit für eine fundierte Entscheidung reicht und man noch breite Auswahl hat. Aber: Wo bekommt man gute, verlässliche Informationen und einen guten Vergleich der Angebote? In jedem Falle sollte man persönlich mit mehreren seriösen Anbietern sprechen. Dafür gibt es bundesweit die SchülerAustausch-Messen der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung.

Am 13.11.2016 findet in Hamburg die Norddeutsche SchülerAustausch-Messe statt. Die Messe umfasst eine Ausstellung der führenden seriösen Anbieter und Beratungsinstitutionen, Erfahrungsberichte und Vorträge von Fachleuten. Die Hamburger Sparkasse wird vor Ort sein.

Die Stiftung gibt Tipps zu Stipendien und anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Die Messe wird am 13.11.2016 von 10 bis 16 Uhr in der International School of Hamburg, Hemmingstedter Weg 130, 22609 Hamburg, geöffnet sein. Der Eintritt ist frei. Im Internet bietet die Stiftung auf dem SchülerAustausch-Portal Informationen zum Thema sowie zur Messe die Ausstellerliste, Programm und kostenfreies Informationsmaterial: www.schueleraustausch-portal.de.

Quelle: Dr. Michael Eckstein

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