Ministerpräsident Weil: „Es kann eben auch in Deutschland passieren“

Nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl ausgedrückt: „Wir fühlen mit den Opfern, wir denken an die Verletzten, die hoffentlich überleben werden“, sagte Weil auf NDR 1 Niedersachsen. Man habe aber schon seit vielen Jahren gewusst, dass Veranstaltungen dieser Art mit einem Restrisiko verbunden seien: „Wir alle wussten: Es kann eben auch in Deutschland passieren.“

Der niedersächsische CDU-Landeschef Bernd Althusmann bewertete den Anschlag auf NDR 1 Niedersachsen als „tiefen Schlag mitten ins Herz von Deutschland“. Er sagte der Landesregierung „jede erdenkliche Unterstützung“ zu, wenn es darum gehe, öffentliche Plätze zu schützen: „Die Sicherheit unserer Bürger ist nicht verhandelbar.“

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, hat die Menschen in Deutschland ermutigt, auch weiterhin Großveranstaltungen zu besuchen. Die schnelle Festnahme eines Tatverdächtigen in Berlin zeige, dass die Polizei erhöhte Sicherheitsmaßnahmen durchführe, sagte er auf NDR 1 Niedersachsen. Malchow fügte jedoch hinzu:  „Es gibt auch da angesichts von 2500 Weihnachtsmärkten und vielen Wochenmärkten in Deutschland keinen hundertprozentigen Schutz.“

Quelle: NDR 1

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